Problem: Gesundheitsdaten ohne Übersicht. Lösung: verschlüsselte Protokolle
Eingaben werden mit AES-256-GCM lokal im Browser verschlüsselt; das Protokoll speichert keine Klartextinhalte. Der Schlüssel bleibt bei der Institution.
Für Spitäler, Kliniken und Arztpraxen.

PromptAudit macht die KI-Nutzung in Spital, Klinik und Praxis nachvollziehbar – ohne Patienteninhalte im Klartext zu speichern.
Eingaben werden mit AES-256-GCM lokal im Browser verschlüsselt; das Protokoll speichert keine Klartextinhalte. Der Schlüssel bleibt bei der Institution.
Jeder Eintrag hängt an einer manipulationsnachweisbaren SHA-256-Hashkette – nachvollziehbar für Spitalleitung, Datenschutzberatung und Revision.
Die Ampel weist hin, wenn typische sensible Angaben erkannt werden – das Personal arbeitet weiter, die Leitung behält die Übersicht.
Eine Assistenzärztin lässt einen Entlassbrief in einem öffentlichen KI-Dienst umformulieren. Ob dabei identifizierbare Patientenangaben flossen, ist später nicht mehr belegbar.
Die Ampel springt bei sensiblen Angaben auf Gelb oder Rot, der Eintrag wird lokal verschlüsselt und versiegelt – die Nutzung bleibt nachvollziehbar, ohne dass Inhalte im Klartext gespeichert werden.
Art. 321 StGB stellt die Verletzung des Berufsgeheimnisses durch Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen, Apotheker und weitere Gesundheitsberufe sowie ihre Hilfspersonen unter Strafe; vorgesehen ist Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Gesundheitsdaten gelten nach Art. 5 Bst. c DSG als besonders schützenswerte Personendaten. Für öffentliche Spitäler gelten zusätzlich kantonale Datenschutz- und Gesundheitsgesetze.
Ob die Eingabe von Patienteninformationen in einen bestimmten KI-Dienst zulässig ist, hängt unter anderem von Rechtsgrundlage, Vertrag, Speicherort, Einwilligung und Anonymisierung ab. Diese Beurteilung bleibt bei der Institution und ihrer Beratung.
Dokumentationslast und Zeitdruck machen KI im Klinikalltag verlockend. Wird sie nur verboten, verlagert sich die Nutzung oft auf private Geräte – unsichtbar für die Leitung. Entscheidend ist, dass Regeln bestehen, geschult und überprüft werden.
PromptAudit protokolliert KI-Eingaben am Arbeitsplatz, verschlüsselt sie lokal im Browser und verkettet die Einträge mit SHA-256. Die Ampel weist auf typische sensible Angaben hin. So lässt sich nachvollziehen, ob und wie die interne KI-Richtlinie eingehalten wird.
PromptAudit blockiert oder maskiert in der Version 1.4.1 (Edge) keine Eingaben und verhindert nicht, dass bereits gesendete Daten beim KI-Anbieter ankommen; die in Firefox und Chrome freigegebene Version 1.5.0 kann zusätzlich maskieren oder das Absenden anhalten. Es ist kein Medizinprodukt und kein Ersatz für Richtlinie, Schulung, geeignete Verträge und rechtliche Prüfung.
Das Gesetz verbietet KI nicht. Gesundheitsdaten gelten nach Art. 5 Bst. c DSG jedoch als besonders schützenswerte Personendaten, und das ärztliche Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB erfasst auch Hilfspersonen. Werden identifizierbare Patientenangaben ohne Rechtsgrundlage, Einwilligung oder Anonymisierung in einen öffentlichen KI-Dienst eingegeben, besteht ein erhebliches Risiko. Die Beurteilung im Einzelfall bleibt bei der Institution und ihrer Rechtsberatung.
Die Institution ist als Verantwortliche im Sinne des DSG für ihre Datenbearbeitungen zuständig und muss geeignete technische und organisatorische Massnahmen treffen (Art. 7 und 8 DSG). Art. 321 StGB erfasst neben Ärztinnen und Ärzten ausdrücklich auch deren Hilfspersonen. Leitungen sollten daher belegen können, dass Regeln bestehen, geschult und überprüft werden.
Ein Verbot allein ist schwer überprüfbar. Unter Zeitdruck verlagert sich die Nutzung oft auf private Geräte und Konten («Schatten-KI») und wird für die Leitung unsichtbar. Für die Sorgfalt ist entscheidend, dass Regeln nicht nur erlassen, sondern ihre Einhaltung auch nachvollziehbar gemacht wird.
Nein. Erfasste Eingaben werden lokal im Browser mit AES-256-GCM verschlüsselt, bevor sie gespeichert oder übermittelt werden; die Einträge sind mit einer SHA-256-Hashkette verkettet. Der Schlüssel verbleibt bei der Institution. PromptAudit blockiert oder maskiert in der Version 1.4.1 (Edge) keine Eingaben; die in Firefox und Chrome freigegebene Version 1.5.0 kann zusätzlich maskieren oder das Absenden anhalten. PromptAudit ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine rechtliche Prüfung; eine unabhängige Zertifizierung liegt nicht vor.
Hinweis: Getestet in Microsoft Edge mit Gemini, Gemini Notebook, Google KI-Modus, Google AI Studio, ChatGPT und Microsoft Copilot; nur am Desktop. Keine Zertifizierung, keine Rechtsberatung und keine Garantie vollständiger Erfassung. PromptAudit ersetzt weder Maskierung noch passende KI-Verträge noch die Prüfung des Berufsgeheimnisses.
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